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Museumsreplikate

Das Akademische Kunstmuseum erwarb Anfang des 20. Jh. Museumsreplikate, insbesondere Galvanos des Britischen Museums und Reproduktionen des Fundes von Arras. Die Replikate dienten - neben den Gipsabgüssen von Münzen - als Anschauungs- und Unterrichtsmaterial. Dafür sind sie auch heute noch bestens geeignet.

Die Galvanos des Britischen Museums sind durch ein "MB" als Museumspeplikate kenntlich gemacht. Die Stücke sind beschrieben und bestimmt nach B.V.Head/G.F.Hill/J.Walker,A Guide to the principal Coins of the Greeks,herausgegeben von dem Britischen Museum, London 1959. Den Datierungen sind, soweit sie überholt sind, die heute überwiegend angenommenen Datierungen in Klammern hinzugefügt, wobei in der Regel die zeitlichen Ansätze von C.M. Kraay, Archaic and Classical Coins, New York, 1976 zugrunde gelegt wurden.

Die Goldmedaillen aus der Zeit von Diokletian und Constantin dem Großen sind beschrieben und bestimmt nach: P. Bastien/C. Metzger, Le Tresor de Beaurains (dit d`Arras), Wetteren 1977. Auf S.236 f wird über die im Jahr 1927 vereinbarte Aufteilung des Fundes berichtet, auch darüber, daß der Eigentümerin des Grundstücks, auf dem der Münzschatz gefunden wurde, das Recht zugestanden wurde, in begrenztem Umfang galvanoplastische Reproduktionen von 9 Goldmedaillen herauszugeben. Diese sind dann von E.Bourgey, Paris, aufgelegt worden. Das Akademische Kunstmuseum erwarb damals die komplette Serie.